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Archive for the ‘netlabel’ Category

vor einer weile sind wir mit unserem netlabel 12rec.net fast komplett zum musik hosting service bandcamp umgezogen. es erschien uns als eine einfache und solide lösung das label auch mit schwindenden zeit- und aufwand-resourcen am laufen zu halten. nun haben sich die betreiber von bandcamp entschlossen für gratis downloads gebühren zu berechnen und uns damit so ziemlich in den allerwertesten gekniffen. welche konsequenzen wir jetzt daraus ziehen wird sich zeigen. zumindest hätte ich aber eine übergangszeit für entsprechende schritte als fair empfunden.

ich hab leider gerade weder zeit noch muße die ganze sache genauer aufzudröseln, aber das haben andere eh´ schon wesentlich besser erledigt:

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via ruhrdigital.de

wir von 12rec. steigen als „informeller mitarbeiter“ bei ruhrdigital dem blog für digitalkultur im ruhrgebiet ein. um dies gebührend zu feiern haben wir ein paar tonträger sowie tickets für´s netaudio festival, das nächste woche in berlin stattfindet, zur verlosung rausgehauen. nett oder?

unsere offizielle ankündigung gibts im 12rec. blog – für weitere infos und die verlosung gehts rüber zu ruhrdigital.

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a2n …ich bin dabei

noch etwas organisationskleinkram klären & morgen werden dann tickets gekauft.

eventuell werde ich zusammen mit christian von aaahh records eine netlabel / cc 
session anbieten. ich bin gespannt. http://a-2-n.de/

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so, noch einmal nachtschicht, dann gehts morgen früh in die hauptstadt. erstmal gibts touristenprogramm mit filippo von zymogen und ab freitag dann hierhin:

NetaudioBerlinBanner

ich bin schon wirklich gespannt, was da so los sein wird und welche
diskussionen sich dann (hoffentlich) ergeben.  man wird sehen…

mehr gibt´s dann demnächst – auf diesem kanal!

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play lo-fi or die

so in geballter form merke ich erstmal, wie grossartig das spanische netlabel error! lo-fi wirklich ist. dass die jungs ziemlich viel richtig machen war mir auch so schon klar, aber wieviel großes und ergreifendes nun für diese compilation zusammengerafft wurde lässt mich ziemlich sprachlos und ehrfürchtig zurück.

ein besseres argument für meine these, dass überragende musik nichts mit aufnahmequalität und teurer produktion zu tun hat fällt mir jedenfalls gerade nicht ein.
man höre und staune:

v.a. – play lo-fi or die 1st year

direkter download: zip

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sbh, wieder da

yippieh! strarving but happy ist wieder da! das indietronic netlabel urgestein hat sich nach ’nem kleinen päusken‘ von mehreren jahren mit einem ganzen schwung von veröffentlichungen zurück gemeldet. mit alten bekannten und neuen gesichtern will man nun wieder ordentlich einen los machen und dabei ganz nebenbei das alte ‚indietronic stigmata abschütteln‚.
erste überraschung und gerade im player: eve massacre, of ‚the flamingo massacres‘ postpunk fame und umtriebige mash-upperin, lässt die drummachines in gewohnter manier fuzzen und geht auch sonst ganz gut nach vorne, klingt allerdings etwas gediegener als die älteren sachen die ich von ihr kenne. wir haben vor einigen jahren auch mal einen kläglichen versuch gestartet sie zu einem release zu bewegen, sind aber standesgemäss abgeblitzt. allerdings besitzen wir auch nicht annähernd das weltmännische charisma der sbh playboys 😉
das langersehnte release von teamforest ist nun auch am start, ckid bietet eine art essenz seines ‚down with ghosts‘ albums (kürzlich bei monotonik erschienen) an und auch sonst ist da wohl noch einiges zu entdecken.
starving but happy ist eine absolute instanz unter den nicht-techno netlabels und diente nicht nur geschätzten kollegen wie aerotone als vorbild, sondern hat auch meine frühen netaudio tage und unsere eigene kleine butze schwer beeinflusst.
also, rollt der herren einen roten teppich aus und sagt: ‚willkommen – und schön, daß ihr wieder da seid‘. ich erwarte nicht weniger als einen ansturm der nur knapp an einer dos attacke vorbeigeht. danke.

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gestern bei gulli: ein artikel über netlabels mit dem titel ‚miete zahlen mit eigener musik?‚ der mal wieder das leidige thema geldverdienen mit netlabels anschneidet. das scheint seit kurzem mal wieder in die diskussion zu kommen, vielleicht angestossen durch mo.´s artikelserie über marketing und promotionthemen. grundtenor des artikels: die ganze netlabelszene träumt von nichts anderem als nun endlich mal für ihren idealismus belohnt zu werden und zwar nicht nur mit ‚probs‘ im sinne der aufmerksamkeitsökonomie (®: mo. sauer) und respekt-ökonomie (®: lobo/ friebe) sondern nun auch mal in cash bzw. prallen paypal konten. dann kann man auch endlich die langersehnte familie gründen und den baum pflanzen.

kunst als selbstzweck
nein, ich habe wirklich nichts gegen familien und bäume, jedenfalls nicht generell und bin dem schnöden mammon jetzt auch nicht völlig abgeneigt (medizinisch schon, aber das ist ’ne ganz andere geschichte) aber spricht in der ganzen diskussion noch irgendwer davon, warum wir alle (ich bin ein optimist) mal mit dem ganzen scheiss angefangen haben? wie war das nochmal mit der liebe zur musik und der freude am teilen? es soll angeblich wirklich noch ein paar wenige geben, die einfach nur spass daran haben musik, die sie berührt und glücklich macht, einer maximalen anzahl von interessierten zugänglich zu machen und auch soll man von musikern gehört haben, die musik um ihrer selbst willen machen und nicht als reine erwerbstätigkeit. ist das nicht überhaupt die basis jeder kunst, oder sollte es das zumindest sein?

businessplan oder tod
die stimmen der letzten tage klingen so, als ob eine schlüssige vermarktungsstrategie, ein universeller businessplan für netlabels quasi, die einzige chance sei, die netlabelszene vor dem verderben zu retten. hmm? bisher sind wir doch auch ganz gut ohne businessconsultants ausgekommen, oder? woher auf einmal diese panik? sind da etwa kürzlich einige 30 geworden oder haben ihr diplom gemacht? gute anlässe für eltern zu fordern, jetzt doch endlich mal was anständiges aus seinem leben zu machen und sich die idealistischen flausen aus dem kopf zu schlagen. und jetzt kommt mir nicht mit dem märchen der betriebskosten eines netlabels die ja bezahlt werden müssen. die webhosting typen bekommen 14,99€ pro monat und einmal im jahr gönnen wir uns ’nen stapel sticker und vielleicht noch buttons für´n fuffi… es gibt eine ganze menge leute, die monatlich ein vielfaches für fluppen oder ein bundesliga abo bei premiere zahlen und von denen fordert auch keiner, endlich mal mit dem rauchen seinen lebensunterhalt verdienen zu können.

relativieren 500
schon klar, ich übertreibe maßlos und will eine sinnvolle professionalisierung des einen oder anderen netlabels auch wirklich nicht verteufeln. wenn einer die zauberformel der netlabel vermarktung gefunden hat, immer her damit. bevor ich unsere website und unsere besucher allerdings mit ‚gratis: heiße videos‚ bannern und obskuren, im artikel verwursteten, werbelinks beglücke bleibe ich doch lieber mit voller überzeugung und im besten sinne des wortes amateur.

besserwissen 2000
kleine klugscheißerei zum abschluß: ‚urlaub auf balkonien‚ ist weniger dem autor ‚krill‘, sondern vielmehr dem projekt ‚krill.minima‚ und somit dem autor martin juhls zuzuschreiben, welcher aber auch das denkbar schlechteste beispiel für die folgenlosigkeit eines netlabelreleases ist. wirbt er damit doch als einer der wenigen nicht nur für seinen guten namen sondern gleichzeitig für seine kommerziellen veröffentlichungen z.b. bei cco oder genesungswerk. die platte ist nebenbei bemerkt wirklich mal wieder ein ziemliches meisterwerk und ich möchte annehmen, daß die produktion weit mehr als ‚mindestens das zehnfache‚ seiner spieldauer benötigt hat.

note: ich finde phlow.net super und mag auch gulli.com …ist also bestimmt nichts persönliches 😉

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