ist wohl mal wieder nen weilchen her das ich hier reingeschreiben habe… sowas aber auch. aber es muss mal wieder ein bischen was verkündet werden, hilft ja alles nix. also ersteinmal:
das von meinem werten kollegen (insider munkeln: chef) sven swift und mir betriebene netlabel 12rec.net ist 50 geworden. also jetzt in releases gerechnet, in jahren sind´s demnächst vier. und wie man das so macht bei jubiläen macht man mal was besonderes. in unserem fall entschieden wir uns für eine compilation mit exklusivem material aktueller und zukünftiger 12rec. künstler. ist jetzt vielleicht nicht die bahnbrechend revolutionäre idee, aber eine musikalische standortbestimmung erscheint zu diesem anlaß schon durchaus sinnvoll. außerdem gab es auch von anfang an die idee, die compilation ‘anständig’ pressen zu lassen und in industriell gefertigte digipaks zu verpacken. die ‘normalen’ releases gibt es ja bei uns als cd-r in handgefertigter verpackung und wenn in jeder cd so viel herzblut und handarbeit steckt hat man schon skrupel sie in größeren mengen zu promotionzwecken zu verschicken in dem wissen, daß die hälfte davon in redaktionsmülleimern landet. desweiteren ist es ja auch ganz schön einen schicken labelüberblick zu haben den man, bei der frage ‘was man denn so macht’, dem gegenüber in die hand drücken kann.
jetzt muss man aber auch mal, apropros ehre wem ehre ge… und lorbeeren an… und fremden federn und dem ganzen zeug, ganz klar sagen: den monate währenden organisatorischen aufwand bei dem projekt hatte sven und auch die künstlerischen ehren der trackzusammenstellung und dramaturgie gebühren ganz klar ihm! und es gibt durchaus leute die völlig zurecht behaupten, daß das ergebnis dieser anstrengungen von “ganz großem können und musikalischem verständnis” zeugen.
naja, jedenfalls ist es jetzt da unser release #050 …tataaa:

einen gewissen stolz können wir wohl kaum verbergen. 50… das klingt schon nach was, da fängt die bedeutung des plattendealer- und musikjournalistenterms ‘backkatalog’ so langsam an zu greifen.
ich habe übrigens von den 50 releases nicht mal ne hand voll als greifbare tonträger hier bei mir zu hause rumstehen. schon irgendwie bitter. vielleicht kann sven beizeiten mal ein foto von dem cd stapel der bisherigen releases machen… sieht bestimmt schick aus.
wie schon erwähnt liegt die jubiläumscompilation als gepresste cd im schicken digipac vor und kann zu gewohnten 12rec. schleuderpreisen incl. porto & verpackung hier geordert werden. und wer mir kurzfristig per screenshot beweisen kann, daß er alle verfügbaren 12rec. releases in der mp3 version auf seiner festplatte hat bekommt von mir eine cd gratis!

die fotos auf denen das coverartwork basiert sind übrigens von dem großartigen multitasking genie und weltenbummler stephane obadia der 2005 bereits als rob steady auf 12rec. released hat und in seinen fotografischen arbeiten wie kaum ein anderer die wahre schönheit und erhabenheit im, für den ‘normalen’ betrachter, nüchternen und langweiligen alltag findet. also tausend dank und allen respekt an stephane und natürlich den betelligten künstlern, die mit ihren beiträgen nicht nur diese compilation sondern das ganze label tragen und generell der grund sind warum wir den ganzen quatsch überhaupt machen.
nicht zuletzt möchte ich noch all den bloggern, journalisten, bloggenden journalisten, podcastern und radioleuten danken die uns helfen die ganze tolle musik in die virtuelle und die etwas realere welt hinauszutragen. stellvertretend hier noch einige reaktionen auf die 12rec.050
Interview bei phlow-magazine.com
lobhudelei bei der metawelle
review im numblog.de
artikel bei intro.de
edit 1: für ruhrpöttler mit onlineshoppingphobie oder freunden des stilvollen einkaufsbummels: die oben erwähnte compilation ist jetzt, neben allerlei anderen wohlgestalteten devotionalien für den großstadtromantiker von welt, auch im feinen heimatdesign laden in dortmund erhältlich.
edit 2: die sticker zur platte sind jetzut auch angekommen! wer seine regionalen lieblingstrendspots verschönern will möge sich melden.
edit 3: in den kommentaren zur lobhudelei bei der metawelle (siehe oben) entwickelt sich unter umständen gerade eine interessante diskussion zu szeneverwurstelungen und selbstrefrentialität.